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Donnerstag, 22. März 2007

Wolchulsan National Park

Wegen eines tollen Bildes im Lonely Planet haben wir uns für den Wolchulsan National Park entschieden. Die Auswahl an Parks in Korea ist ja überwältigend und es ist sicher lohnenswert, sich jeden anzuschauen. Aber irgendwie muss man seine Entscheidungen ja treffen.
Der kleinste Nationalpark Koreas, aber er hat es in sich.
Jens und ich haben ein Rundtrip über jene Brücke bis zum Cheonwangbong-Gipfel (809m) unternommen. Lediglich 6km. Aber 6km, die es in sich haben! Die Höhenmeter mögen auch nicht beeindrucken, aber man läuft nicht nur hoch, es geht ständig bergauf und bergab. Das Wandern ist eher ein Klettern und die Anstrengung ist enorm.
Aber es lohnt sich. Wenn man erstmal auf dem Gipfel steht, ist man schon mächtig stolz. Die Koreaner packen oben ihren Soju aus, Reis, Kimchi, Salat, Nudelsuppe - alles ist dabei. Leider mussten wir die Einladung zum Essen ablehnen, weil Hanna und Tristan am Auto warteten. Mit Pausen ein 4-Stunden-Trip.

Dienstag, 20. März 2007

Tongdosa Tempel

Auf Empfehlung von Michelles Eltern (Ja, wir haben tatsaechlich ihre Eltern besucht, wurden sehr herzlich empfangen und zum Essen eingeladen. Eine spannende Erfahrung fuer beide Seiten!) haben wir die Tempelanlage Tongdosa im Norden von Busan besucht.
Was waere uns entgangen! Es gibt die Haupttempelanlage mit Museum und in der Umgebung Dutzende weitere kleine Tempel, die alle "in Gebrauch" sind. Endlich mal alte Gebaeude, die nicht von den Japanern zerstoert wurden und in den 70ern wieder aufgebaut wurden. Welch einen Unterschied das macht! Dazu die besondere Atmosphaere durch die anwesenden Moenche. Von ueberall her hoert man Gesaenge, der Ort lebt.
Leider ist die Zeit immer knapp und das naechste Ziel weit entfernt. Mittlerweile kriegen wir es etwas besser hin, die Entfernungen nicht zu unterschaetzen.
Urspruenglich war Jeonju als Ziel vorgesehen, aber kein Plan uebersteht den ersten Feindkontakt (wie Jens sagen wuerde) - denn beim Lesen im LonelyPlanet findet man immer wieder interessante Ecken, wo man unbedingt hin muss. So sind wir "nur" bis Gwanju gefahren, von wo aus wir morgen den Wolchulsan National Park unsicher machen wollen. Irgendwann muss es ja mal klappen mit dem Wandern. Hoffentlich ist uns das Wetter wohlgesonnen.






Montag, 19. März 2007

Rueckkehr nach Gyeongju

Im Januar war ich mit Hanna schon in Gyeongju und wusste sofort: diese Ecke Koreas muss ich Jens zeigen, wenn er hier ist. Wir haetten uns keinen besseren Tag aussuchen koennen. Nach all dem Regen und Schnee hatten wir uns das auch verdient.
Tumuli Park, Anapji Pond, Bulguksa, Seokguram, Mount Namsan, mehr konnten wir wir nicht unterbringen. In dieser Gegend koennte man gut und gerne eine Woche verbringen und es gaebe immer noch viel zu entdecken. Aber wir immer auf Reisen muss man Prioritaeten setzen und Entscheidungen treffen. Die ersten drei Orte hatte ich schon gesehen, die Seokguramgrotte auf dem Berg und Wandern auf dem Mount Namsan waren neu fuer mich.
Ich koennte ohne weiteres 50 Bilder posten, so tolle Eindruecke gab es heute (was ein bisschen Sonnenschein doch immer wieder ausmacht!), aber auch hier gilt Beschraenken aufs Wesentliche. Please enjoy.

Sonntag, 18. März 2007

Seoraksan National Park

Es war ein kurzer Ausflug, aber nichtsdestotrotz mussten wir hin. Den ganzen Tag wandern war der Plan gewesen, aber das Wetter hat nicht mitgemacht. Wir wussten uns ja dennoch zu beschaeftigen. Die Tour an die Grenze und das Essen hat uns entschaedigt.
Kurz vor knapp noch schnell rein in den Park, mit dem Cable Car auf den Berg, drei Schritte tun und mit der letzten Bahn wieder zurueck. Nach 30 Metern war die Sicht dahin, nur noch Wolken um uns herum - und Schnee. Mental Note: hier nochmal im Herbst herkommen! Man beachte unser Outfit - almost korean.

Sonntag, 11. Februar 2007