Hier das Video von unserem Fischrestaurant-Besuch in Busan. Oktopus angerichtet mit Kim (Algenblättern), Sesamöl und Frühlingszwiebeln. Es spricht für sich.
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Samstag, 24. März 2007
Sonntag, 18. März 2007
An der Kueste Richtung Sueden
Leider schon im Dunkeln, aber irgendwann muss man ja fahren. Ich kann mich auch damit troesten, dass wir eh nichts gesehen haetten, der Regen war unser staendiger Begleiter.
Die Nacht von Freitag auf Samstag verbrachten wir in Jeongdongjin, direkt am Meer. Ein Ort, in den vor allem Paerchen kommen. Topf auf Deckel.
Der Plan: ein Zimmer mit Balkon mieten und morgens den Sonnenaufgang ueber dem Meer sehen. Haha, fat chance! Aber immerhin das Zimmer konnten wir mieten. Und morgens um sechs waren auch tatsaechlich einige Paerchen am Strand, um wenigstens ein paar Fotos zu machen. Ach ja, fast haette ich es vergessen: mittlerweile hatte es zu schneien angefangen. Zurueck ins warme Bett und spaeter nochmal einen Versuch wagen.
Und wie koennte es anders sein, wenn wir reisen - um neun sah alles schon ganz anders aus. Naja, wenigstens ein bisschen.
Falls jemand fragen will, was die Schiffe auf dem Berg machen? Es sind wohl ein Luxushotel und ein Museum, but I could't care less. (Hanna, ich vermiss dich und unsere Sprueche!)


Die Nacht von Freitag auf Samstag verbrachten wir in Jeongdongjin, direkt am Meer. Ein Ort, in den vor allem Paerchen kommen. Topf auf Deckel.
Der Plan: ein Zimmer mit Balkon mieten und morgens den Sonnenaufgang ueber dem Meer sehen. Haha, fat chance! Aber immerhin das Zimmer konnten wir mieten. Und morgens um sechs waren auch tatsaechlich einige Paerchen am Strand, um wenigstens ein paar Fotos zu machen. Ach ja, fast haette ich es vergessen: mittlerweile hatte es zu schneien angefangen. Zurueck ins warme Bett und spaeter nochmal einen Versuch wagen.
Und wie koennte es anders sein, wenn wir reisen - um neun sah alles schon ganz anders aus. Naja, wenigstens ein bisschen.
Falls jemand fragen will, was die Schiffe auf dem Berg machen? Es sind wohl ein Luxushotel und ein Museum, but I could't care less. (Hanna, ich vermiss dich und unsere Sprueche!)
Donnerstag, 15. März 2007
Happy White Day!

Gestern war White Day. Wie - noch nie davon gehört? Wieder mal ein Auswuchs der Kitsch- und Süßwarenindustrie. Vor einem Monat am Valentinstag war es, hier in Korea, an den Frauen, die Männer zu beschenken. Zu White Day revanchieren sich die Männer. Gerne mit riesigen ultrakitschigen Präsentkörben mit Kuscheltieren, Candy und Schokolade. Bei uns ist das alles etwas kleiner ausgefallen - aber wenn man schon mal im Land der romantischen Liebe ist, muss man sich eben fügen...
Montag, 12. März 2007
Love Motel
Es gibt interessante Arten, seine Nächte in Korea zu verbringen. Love Motels sind eine davon. Billiger als normale Hotels und viel spannender.
Für 40.000 Won (32€) hatten wir letzte Nacht den großen Coup gelandet. Ok, mit Michelles Hilfe. Sonst hätten wir wahrscheinlich viel mehr bezahlt. Was gab es für den Preis? Einen Palast mit Flachbildfernseher, Computer, Mini-Noraebang (!), riesigem Bad mit Whirlpool, Sauna, Dusche und extra Waschbeckenzimmer zum Frisieren. Von Handtüchern über Duschgel, Shampoo wird bis zu Wattepads, Q-Tips, Bürsten, Bodylotion, Rasierer alles gereicht. Dazu weitere Gadgets, die man in einem Love-Motel brauchen kann.
Die Auswahl an Love-Motels ist überwältigend. Überall, wo man weggehen kann, findet man sie. In Bupyeong gibt es unzählige, eigentlich ein ganzes Viertel - ein Motel nach dem anderem.
Die perfekte Möglichkeit zu übernachten. Nur länger Bleiben geht nicht. Das Zimmer ist für eine Nacht und bis zum nächsten Tag um zwölf muss man das Zimmer verlassen haben.
Wir sind auf weitere Zimmer gespannt!

Für 40.000 Won (32€) hatten wir letzte Nacht den großen Coup gelandet. Ok, mit Michelles Hilfe. Sonst hätten wir wahrscheinlich viel mehr bezahlt. Was gab es für den Preis? Einen Palast mit Flachbildfernseher, Computer, Mini-Noraebang (!), riesigem Bad mit Whirlpool, Sauna, Dusche und extra Waschbeckenzimmer zum Frisieren. Von Handtüchern über Duschgel, Shampoo wird bis zu Wattepads, Q-Tips, Bürsten, Bodylotion, Rasierer alles gereicht. Dazu weitere Gadgets, die man in einem Love-Motel brauchen kann.
Die Auswahl an Love-Motels ist überwältigend. Überall, wo man weggehen kann, findet man sie. In Bupyeong gibt es unzählige, eigentlich ein ganzes Viertel - ein Motel nach dem anderem.
Die perfekte Möglichkeit zu übernachten. Nur länger Bleiben geht nicht. Das Zimmer ist für eine Nacht und bis zum nächsten Tag um zwölf muss man das Zimmer verlassen haben.
Wir sind auf weitere Zimmer gespannt!

Samstag, 3. März 2007
Kyobo Bookstore - Die eine Seite

Kyobo ist Koreas größter Buchladen - and since we are in Korea it´s enormous! Ich glaube nicht, dass ich das ganze Ausmaß erfasst habe, da ich direkt in die "Foreign Books"-Abteilung durchgelaufen bin. Genau der richtige Ort an einem nebligen, nassen Samstagnachmittag - sollte man denken. Eigentlich ja, wenn man nicht die ganze Zeit angequatscht werden würde.
"Hello, can I ask you a question?" Ein pickeliger Mittezwanzigjähriger streckt mir sein Buch entgegen mit dem aufschlussreichen Titel "How to talk to anyone, anytime, anywhere."von Larry King (Hallo!!! Braucht die Welt so ein Buch?) "I am just reading this book..." Kann ja nicht wahr sein, warum muss es immer mich treffen?! (Und es trifft mich ständig. Fast jeden Tag werde ich von jemandem angequatscht, besonders gerne von den Zeugen Jehovas oder anderen Kirchenleuten.)
Nach zwei Minuten einseitiger Koversation konnte ich mich endlich wieder den Büchern zuwenden. Griff das, was am nächsten lag. Einfach nur mal meine Ruhe haben. Doch...
"Hello, are you from America?" Ach nee, nicht schon wieder. Ein 70-jähriger zeigt mir sein Notizbuch. "I learn English by myself, maybe you help me with something..."
Nein, bitte nicht schon wieder! Aber ich bin schließlich die Fremde hier.
Doch wie soll man einem etwas
Wenn ich nicht in Korea wäre, hätte ich auf die Auflösung mit versteckter Kamera gewartet.
Hier weiterlesen: Die andere Seite
Mittwoch, 28. Februar 2007
Visum oder kein Visum, das ist hier die Frage.
Komische Sache mit der Bürokratie in manchen Ländern. Auch so in Korea. Wie seltsam es aber werden könnte, war uns vorher aber mal wieder nicht klar. Hanna hatte sich noch in Deutschland frühzeitig um ein Visum gekümmert. 90 Tage darf man ohne Visum bleiben, danach muss man entweder ausreisen oder braucht ein Visum. So schien es. Mein Plan war für knappe vier Monate ausreisen. Am besten nach China. Aber nachdem es sich dann doch nicht ergeben hatte, die günstigen Flüge schon weg waren und mir Chinese New Year in die Quere kam, wurde es doch langsam mal Zeit, vor Ablauf der 90 Tage in Aktion zu treten. Für meine Verhältnisse ist das ja noch ziemlich früh: eine gute Woche wäre ja noch geblieben...Die Recherche im Internet ergab folgendes: Während der 90 Tage zum Immigration Office fahren und eine Alien Registration Card beantragen. Nötig dafür: ein Anforderungsbogen, der Pass, 2 Passbilder und 10.000 Won (8€). Nice one. (Ok, die Passbilder gestalteten sich etwas schwierig, aber waren ein Erlebnis wert. Wo sonst kriegt man zu den Passbildern noch ein paar retuschierte Spaßbilder? - vielleicht kann ich noch ein Sample zum besten geben)
Komischerweise wurde auch erwähnt, dass Visainhaber sich auch beim Immigration Office melden müssen. Seltsam. Ganz kurz, was war nochmal Sinn und Zweck eines Visums? In welchem Land muss man sich trotz Visum nochmal melden? Auch merkwürdig, dass bei der Botschaft niemand auch nur einen Ton davon gesagt hatte. Mir kam das jedenfalls nicht bekannt vor.
Hanna kam also sicherheitshalber mit.
Was passiert ist: Mir drückte man einen neuen Stempel in den Pass. Dauer: fünf Minuten. Kosten: keine.
Hanna bekam als "Strafe" für ihr Visum eine Alien Registration Card ausgestellt. Notwendig: 2 Passbilder und 10.000 Won. Dauer: 30 min. Unglaublich!
Das Leben kann unfair sein. Alles in allem wurden die seltsamen Bestimmungen dann doch recht unbürokratisch und schnell erledigt. Es hätte auch ganz anders kommen können.
Und es hat doch noch was Gutes: Hanna ist mit der Registration Card nun wirklich hier angekommen und kann endlich lustige Dinge tun wie einen Handyvertrag abschließen (Prepaid tuts auch), Klingeltöne aus dem Internet runterladen, eine Wohnung kaufen. Also los.
Montag, 19. Februar 2007
DVD Bang
Ein DVD-Bang gehört in die Reihe PC-Bang und Noraebang. Zimmer, wo man seine Zeit auf die unterschiedlichste Weise verbringen kann. DVD-Zimmer? Haben die Koreaner keine eigenen DVD-Player und keine Kinos? Mitnichten. Aber ein DVD-Bang ist die perfekte Möglichkeit, mit Freund oder Freundin einen Film anzugucken - oder auch nur so zu tun. Man muss ja nicht gleich ein Love-Motel mieten. Zwei Männer würden wohl schon etwas komisch angeschaut, zwei Frauen hingegen könnten problemlos rein, sagte man mir. Am Valentinstag ist Tristan mit Hanna und mir im Schlepptau im Aufzug zum DVD-Bang schon sehr bewundernd angeschaut worden...
Aber wo sonst können wir auf so angenehme Art und Weise koreanische Filme mit englischen Untertiteln sehen?
Ich mag DVD-Bangs! Ab 11000 Won gibt es einen Raum, Getränke kann man sich auch noch kaufen (oder mitnehmen), man braucht sich um nichts zu kümmern, kann sich gemütlich auf die riesige Couch lümmeln und den Film genießen. And check it out: die Couch hat sogar einen Vibriermodus - nein, nicht zu viel denken, vibriert nur synchron mit lauteren Szenen oder Actioneinlagen. Und die obligatorische Punktekarte darf natürlich auch nicht fehlen. Der elfte Film ist frei - ob wir das wohl noch hinkriegen?
Hier ein kleiner Einblick in die Welt eines DVD-Bangs:
Aber wo sonst können wir auf so angenehme Art und Weise koreanische Filme mit englischen Untertiteln sehen?
Ich mag DVD-Bangs! Ab 11000 Won gibt es einen Raum, Getränke kann man sich auch noch kaufen (oder mitnehmen), man braucht sich um nichts zu kümmern, kann sich gemütlich auf die riesige Couch lümmeln und den Film genießen. And check it out: die Couch hat sogar einen Vibriermodus - nein, nicht zu viel denken, vibriert nur synchron mit lauteren Szenen oder Actioneinlagen. Und die obligatorische Punktekarte darf natürlich auch nicht fehlen. Der elfte Film ist frei - ob wir das wohl noch hinkriegen?
Hier ein kleiner Einblick in die Welt eines DVD-Bangs:
Samstag, 27. Januar 2007
Geld abheben für Anfänger

Man möchte meinen, dieses Schild sei ein nettgemeinter Hinweis an nicht koreanisch-sprechende Personen - bevorzugt Touristen - hier auch ohne eine heimische Bankkarte an Geld zu kommen.
Hm, leider nein.
Zwei Versuche, sowohl mit Maestro- als auch mit Visacard führten nicht zum Erfolg. Ich kann lediglich diese beiden Quittungen vorweisen. Auch mehrminütiges Warten und vorsichtiges Klopfen an der Geldausgabeklappe brachte keine Verbesserung. Es sieht so aus, als hätte ich zweimal 400000 Won abgehoben (Peanuts, sind ja nur knapp 700 Euro...). Zu hoffen bleibt, dass die koreanischen Schriftzeichen unten darauf hinweisen, dass es LEIDER nicht geklappt hat. Schön, dass der Kontakt zur heimischen Bank wenigstens per Onlinebanking steht. So fühlt man sich gleich wesentlich besser - auch wenn man immer noch kein Geld in der Tasche hat.
Vielleicht bedeutet das Schild ja auch nur, dass man den Global ATM (möglicherweise in der nächsten Filiale?) benutzen soll.
Kein neues Problem. Immer wieder erstaunlich, wie schwierig es hier manchmal ist, Geld abzuheben. Solche Schwierigkeiten hätte ich eigentlich in Vietnam erwartet. Aber nein, absolut kein Thema an jeder, aber wirklich jeder Bank. Hier klappt es bei 9 von 10 Banken nicht.
Schade.
Freitag, 19. Januar 2007
Wenn das Herr Kamprad sehen würde...
... ein ca. 50qm großer Laden mit Kinderklamotten und Küchenutensilien. Was das Wellbeing auf dem Schild soll, weiß ich nicht, aber das darf nicht weiter verwirren, das steht hier gerne mal mit drauf.Ich glaube jedenfalls kaum, dass das die erste autorisierte IKEA-Filiale in Korea ist. Die Frage ist auch, ob das Konzept hier überhaupt großen Erfolg hätte. Vorsichtig ausgedrückt, denke ich nicht, dass Einrichtung hier den selben Stellenwert wie in Deutschland hat. Aber auf der anderen Seite - wer kommt da schon an den leicht neurotischen Deutschen vorbei ("Oh yes, my home is my castle...").
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